Hans-Joachim Nauschütz
Foto: Fotostudio Köhler
Frankfurt (Oder)



Hans Joachim Nauschütz

1940 in Strasburg geboren, studierte zunächst an der Berliner Büchereischule, anschließend war er Bibliothekar und Kulturfunktionär, bevor er Germanistik und Geschichte studierte, um als Lehrer Literaturmethodik zu unterrichten.
Seit 1983 ist Nauschütz freiberuflich als Autor und Publizist tätig. Er war Mitbegründer und seit 1991 Leiter des Deutsch-Polnischen Literaturbüros Oderregion.
Zwischen 1975 und 1995 führten ihn Studienaufenthalte in die Sowjetunion, die Schweiz, nach Georgien, Lettland, Frankreich und Polen. Joachim Nauschütz verfaßte kurze Prosa in polnischer, bulgarischer, belorussischer, ungarischer und französischer Übersetzung in entsprechenden Zeitungen und Zeitschriften, drehte Filme und ist Verfasser einiger Dramen.
Nauschütz ist Mitglied des Verbandes deutscher Schriftsteller in der IG Medien. 1998 war er Preisträger des "Eberhard" für Kinder- und Jugendliteratur, 1984 bekam er den Heinrich von Kleist Kunstpreis des Bezirkes Frankfurt (Oder) verliehen und 2000 den Ehm-Welk-Preis.
Hans Joachim Nauschütz ist am 3. März 2003 im Alter von 62 Jahren verstorben.



Veröffentlichungen (Auswahl)
  • Wie wahr ist das Wahre Jacobsdorf, 2001
  • Leben in Walldorf Jacobsdorf, 2001
  • Strubbelkopp Geschichten für Kinder, Jacobsdorf 1998
  • Frankfurt wie es war und ist Wanderungen durch Frankfurt (Oder), Jacobsdorf 1998
  • Max Hannemann und Genossen Über einen jahrzehntelangen Verdacht und seine Folgen. Frankfurt (Oder) 1995 (Das Buch kann über den Verlag die Furt bestellt werden.)
  • Immer noch Anthologie Brandenburger Autoren. Mitautor und Mitherausgeber. Potsdam 1995
  • Vom Stand der Dinge Anthologie Brandenburger Autoren. Mitherausgeber. Potsdam 1997
  • Dieser miese schöne Alltag Anthologie Brandenburger Autoren. Mitautor und Mitherausgeber. Potsdam 1998
  • Der Maulbeerbaum, der Fernweh hatte, zweisprachige Anthologie für deutsche und polnische Kinder, Mitautor und Herausgeber, Frankfurt (Oder) 1997