Hermann Trebbin

geboren am 28. Mai 1881 in Golzow in der Uckermark, stammte aus einer Bauernfamilie und stieg nach dem Volksschulabschluss u.a. durch den Besuch einer Präparandenanstalt und eines Lehrerseminars bis zum Rektor auf. Ein Jahr nach der entsprechenden Prüfung wurde er 1910 Rektor der Müllroser Stadtschule und hatte dieses Amt bis 1930 inne. In diesem Jahr musste er wegen eines sich immer stärker auswirkenden Gehörleidenss aus dem Schuldienst ausscheiden. Dadurch hatte er jedoch mehr Zeit, sich einer seiner Leidenschaften zuzuwenden, der Erforschung von Geschichte und Kultur der Stadt Müllrose, des Kreises Lebus und der Stadt Frankfurt (Oder).
Der Erfolg seiner Tätigkeit für Müllrose ließ nicht lange auf sich warten. 1933 konnte das Heimatmuseum im Rathaus der Stadt eröffnet werden. 1934 erschien die Erstausgabe der hier wieder vorgelegten Müllroser Stadtgeschichte
Müllrose aus den Schicksalen und Kämpfen einer märkischen Landstadt, 1937 und 1939 gefolgt von den beiden ersten Bänden der auf drei Bände geplanten Reihe "Aus der Vergangenheit des Kreises Lebus und der Stadt Frankfurt an der Oder". Die weitere Veröffentlichung seiner schriftstellerischen Aktivitäten verhinderten der 2. Weltkrieg, die SBZ und die DDR.
Hermann Trebbin starb am 22. Juni 1954.


Hermann Trebbin
Foto: Heimatmuseum Müllrose